Testergebnis


Die Tests werden von der ITB Consulting GmbH ausgewertet. Die Testergebnisse liegen am 30. Juni des jeweiligen TMS-Jahres vor. Das Testergebnis wird nicht von der Koordinationsstelle verschickt, sondern Sie müssen sich in Ihren persönlichen Account einloggen und es dort selbst abrufen. Wie ein solches Testergebnis aussehen kann, zeigt Ihnen dieser Muster-Testbericht. Beachten Sie, dass jedes Testergebnis mit einem individuellen Code versehen ist, welcher bei der Bewerbung auf Echtheit geprüft wird.

Bitte drucken Sie Ihr Testergebnis aus und bewahren Sie es sorgfältig auf, da es nur eine begrenzte Zeit in Ihrem Account zur Verfügung steht (Löschung aller Accounts jeweils am 1. Oktober).

Wenn Ihr Ergebnis aus früheren Jahren verloren gegangen ist, können Sie mit diesem Link eine Zweitschrift anfordern. 

Testauswertung


Auswertung bei allen Aufgabengruppen außer "Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten"

Zuerst wird die Anzahl der gewerteten und richtig gelösten Aufgaben für jede Aufgabengruppe berechnet ("Punktzahl"), wobei jede richtige Lösung mit einem Punkt gewertet wird. Maximal werden so pro Aufgabengruppe 20 Punkte (Textverständnis: 18 Punkte) vergeben. Falsche Antworten und nicht bearbeitete Aufgaben werden nicht berücksichtigt. Im nächsten Schritt wird die erreichte Punktzahl in eine Skala mit dem Mittelwert 100 und einer Standardabweichung von 10 umgerechnet ("Standardwert").

Allgemein gilt: Ist der Standardwert bei einer Aufgabengruppe größer als 100, dann wurde eine überdurchschnittliche Leistung erbracht. Liegt der Standardwert unter 100, dann wurde ein unterdurchschnittliches Resultat erzielt – immer bezogen auf die Gesamtzahl aller Teilnehmenden. "Durchschnitt" ist hier nicht umgangssprachlich zu verstehen – unter lauter Guten ist der "etwas Schwächere" absolut gesehen immer noch gut!

Etwa 34 Prozent aller Testteilnehmenden liegen mit ihren Standardwerten zwischen 100 und 110; ebenso viele erzielen Werte zwischen 90 und 100. Etwa 48 Prozent aller Teilnehmenden erreichen Werte zwischen 100 und 120; ebenso viele erreichen Werte zwischen 80 und 100. Nur je zirka 2 Prozent aller Testteilnehmenden erlangen Werte, die höher als 120 oder niedriger als 80 sind.

Und warum das Ganze? Die Umrechnung in Standardwerte ermöglicht es, Resultate aus verschiedenen Aufgabengruppen direkt miteinander oder mit dem Ergebnis im Gesamttest zu vergleichen, auch wenn die einzelnen Aufgabengruppen unterschiedlich viele Aufgaben umfassen. Ferner erlaubt sie den Vergleich von Testergebnissen aus unterschiedlichen Jahren.
Standardverteilung
Anzahl der Personen mit den jeweiligen Standardwerten

Der ebenfalls berichtete "Prozentrang" gibt an, wie viel Prozent der Testteilnehmenden ein niedrigeres oder allenfalls gleich gutes Ergebnis erzielt haben. Bei einem Prozentrang zwischen 30 und 70 wird das Testresultat als durchschnittlich eingestuft. Im Unterschied zu den Standardwerten erlauben Differenzen zwischen Prozentrangangaben keinen Rückschluss auf das Ausmaß des Unterschieds zwischen den zugrunde liegenden Punktwerten. Ein Beispiel: Ein Prozentrang von 94,5 besagt, dass 5,5 Prozent (100 minus 94,5) aller Testteilnehmenden besser abgeschnitten haben. 94,5 Prozent haben damit ein gleich gutes oder schlechteres Ergebnis erzielt.


Auswertung bei der Aufgabengruppe "Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten"

Bei dieser Aufgabengruppe errechnet sich die Punktzahl folgendermaßen: Bis zur letzten eingetragenen Markierung erhält man für jedes richtigerweise markierte Zeichen eine Zähleinheit; für jedes bis dorthin fälschlich markierte oder fälschlich nicht markierte Zeichen wird eine Zähleinheit abgezogen. Aus den erzielten Zähleinheiten wird nun die Punktzahl im Konzentrationstest berechnet, die wie bei den meisten anderen Aufgabengruppen von 0 bis 20 reichen kann. Eine erreichte Punktzahl von „0“ bedeutet also nicht, dass kein Zeichen korrekt bearbeitet wurde, da „Fehler“ von „Treffern“ abgezogen werden.

Beim Konzentrationstest ist besonders auf sorgfältige und deutliche Markierungen zu achten! Zu schwache, zu kurze oder zu lange Markierungen, die in andere Zeichen oder Zeilen reichen, führen zu „Fehlern“. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt die Hinweise in der Informationsbroschüre „Test für Medizinische Studiengänge".

Die oben beschriebene Umrechnung in Standardwerte und die Berechnung des Prozentranges wird auch bei dieser Aufgabengruppe durchgeführt.


Ergebnisse im Gesamttest

Die eingangs berichtete Auswertungsregel gilt auch für den Gesamttest. Die in den einzelnen Aufgabengruppen erzielten Punktzahlen werden addiert und in Standardwerte umgerechnet. Der Standardwert im Gesamttest wird "Testwert" genannt. Ferner werden auch für die Testwerte die entsprechenden Prozentränge ausgewiesen.

Zusätzlich wird für den Testwert ein "Notenäquivalent" berechnet, das sich wie eine Abiturdurchschnittsnote interpretieren lässt. Beide Noten liegen bei den Studienbewerbern im Normalfall im Bereich von 1,0 bis 4,0. Durch die Umrechnung des Testwerts auf eine Notenskala können beide Noten kombiniert werden (zum Beispiel dann, wenn eine Hochschule die Note in der Hochschulzugangsberechtigung mit einem Gewicht von 60 Prozent und das Testergebnis mit einem Gewicht von 40 Prozent bei ihrer Auswahlentscheidung berücksichtigt).

Die Umrechnung erfolgt so, dass sich die Notenäquivalente aller Testteilnehmenden auf der Notenskala genau so verteilen wie die Noten in der Hochschulzugangsberechtigung (HZB), also den gleichen Mittelwert und die gleiche Streuung aufweisen. Als Basis für die Umrechnung dient die Notenverteilung aller Personen in der HZB, die sich im Vorjahr um Studienplätze in den medizinischen Studiengängen beworben hatten.